Hyaluronsäure ist eine körpereigene Substanz, die in verschiedenen Geweben vorkommt. Die in den Gelenken vorkommende Hyaluronsäure wird von der inneren Gelenkkapsel gebildet und in die Gelenkschmiere abgegeben. Zusätzlich wird der Knorpel durch die Gelenkflüssigkeit ernährt. Für den normalen und schmerzfreien Bewegungsablauf in den Gelenken spielt die Hyaluronsäure eine zentrale Rolle.
Durch Knorpelverletzungen und Arthrose ist der Bewegungsablauf der Gelenke gestört. Es kommt zu Schmerzen und Ergußbildung. Durch die abnehmende Knorpelsubstanz wird weniger und qualitativ schlechtere Hyaluronsäure gebildet. Diese reicht schließlich nicht mehr aus, um den Knorpel ausreichend zu ernähren. Es entsteht ein Teufelskreis.
Zunehmende Bewegungseinschränkung in den betroffenenen Gelenken mit kaum aufzuhaltender Arthrose ist die Folge.
Durch das Einspritzen der Hyaluronsäure in die Gelenkhöhle wird die Gleitfähigkeit der Gelenke verbessert und Hyaluronsäure kann in den Knorpel wieder eingebaut werden.
Die Methode ist noch umstritten. Unsere Erfolge mit dieser Behandlungsmethode sind insgesamt sehr ermutigend. Ein Knorpelaufbau kann nicht erzielt werden. Aber eine Beruhigung des Gelenkes mit einer verbesserten Funktion für einen begrenzten Zeitraum von 1-2 Jahren ist häufig möglich.
Um eine ausreichende Wirkung zu erhalten, ist abhängig vom Gelenk eine Behandlungsserie mit 3-5 Spritzen erforderlich.
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten meistens nicht.
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